Lehm hat viele Vorteile!

  • Lehm kann re­la­tiv schnell Luft­feuch­tig­keit auf­neh­men und bei Be­darf wie­der ab­ge­ben. Da­durch trägt er bei ei­ner Di­cke von ca. 1,5 cm zu ei­nem ge­sun­den Raum­klima bei.
  • Lehm spei­chert auf Grund des Ge­wich­tes Wärme sehr gut.

  • Lehm ist un­gif­tig, brand­si­cher, wär­me­däm­mend und eig­net sich für den Selbst­bau.
  • Lehm bin­det Schad­stoffe aus der Raum­luft und schirmt bei ei­ner Di­cke von 24 cm auch hoch­fre­quente Strah­lung ab.
  • Lehm ist in aus­rei­chen­den Men­gen fast über­all pro­blem­los und ohne gro­ßen En­er­gie­auf­wand ver­füg­bar (z.B. als Ab­fall­pro­dukt von Kies­gru­ben oder als Bau­aus­hub). Da Lehm­bau­stoffe nur trock­nen und nicht ge­brannt wer­den müs­sen, ist auf dem Weg von der Ge­win­nung bis zum Ein­bau ein ver­gleichs­weise sehr ge­rin­ger En­er­gie­auf­wand er­for­der­lich.
  • Lehm­bau­stoffe be­stehen aus Ton, Sand, Holz­mehl, Stroh, Schilf­rohr und Jute und sind als sol­che kom­pos­tier­bar. In un­se­ren Brei­ten­gra­den be­trägt die Le­bens­dauer von Lehm­kon­struk­tio­nen 300 – 400 Jahre, nach die­sem Zeit­raum ist die Bin­de­kraft des Tons er­mü­det. Un­ter Bei­gabe von Was­ser kann der Lehm dann neu ak­ti­viert wer­den für die nächs­ten 300 – 400 Jahre. Oder er wird der Erde zu­rück­ge­ge­ben.